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PfiZeLa 2001 - und es geht weiter!

Wir schreiben das Jahr 2001; die Besatzung der VW-Busse hat ihren Bestimmungsort erreicht und ist nun an der Arbeit, alles so herzurichten, dass in wenigen Stunden die Sternzeit 02061357 – 1023,35 beginnen kann. Der Besuch von uns unbekannten Kreaturen ist uns gemeldet worden, und unsere Aufgabe lautet: Beobachten und mitmachen! Das Holodeck ist vorbereitet, und wir steigen in das Jahr 1357 ein. Nicht viel Zeit bleibt uns für unseren Auftrag.

Sternzeit 010657 – 1946,58

"Let the games beginn", so fühle ich mich, das Programm PfiZeLa2001 ist gestartet, und gleich zu Beginn ist der Prozessor abgestürzt, so dass wir einen Zwischenstopp im Jahre 1618 eingelegt haben, doch nun ist alles wieder in bester Ordnung. Die Crew hat nun ihre Quartiere eingerichtet, und das Essen macht den Eindruck, als könnte es fertig sein. Neben allen möglichen Kleinigkeiten und hin und her Gerenne, finden wir kaum eine ruhige Minute.

Sternzeit 020657 – 1821,22

Die Ruhe ist vorbei, und zwar genau seit der Sternzeit 020657 – 1030,56. Die unbekannten Besucher haben den Weg zu uns gefunden. Es ist nicht ganz einfach, doch nun beginnt das Spiel, das dachten alle, bis noch vor wenigen Augenblicken.
Es ist nun soweit, dass die Besucher nicht mehr unbekannt sind, doch das ist nicht immer Hilfreich. Nun ja, das Jahr 1357, Regen dominiert das Geschehen in jeder Hinsicht. Es ist nicht unser Wetter, doch es ist nach unserer Zeitrechnung erst Pfingsten, und da regnet es nun mal. Doch was sollen wir in diesem Jahr? Keiner weiß es und keiner merkt es, da erst mal alles erkundet werden muss. Der Platz unser Camp, wo sind die Dixis in der Anlehnung an das Dixieland. Doch es dauert nicht lang, da wird auch schon klar es ist in jedem Zelt genug zum Essen und keiner muss verhungern, egal wie miserabel das Essen auch sein wird. Bereits steigen Gerüche in den Himmel auf, und die Zelte sind nun nicht mehr in Säcken verpackt, sondern stehen alle an ihrem Platz.
Von vielen wird nun die erste Probe für die Küche zum Anlass sich in einem der großen Zelte zu treffen, und neben den Keksen und Gummibärchen nun auch etwas anderes in den Magen zu füllen. Nun ja auch wir lernen immer noch, uns so wurde uns von der Küche erklärt, scharfes Essen schütte Glückshormone aus. Damit ist mir auch klar, warum alle um mich herum so grinsen.
Nun, da wir alle Kinder einmal gesehen haben und miteinander gegessen haben, ist es Zeit auch mal etwas mit einander zu unternehmen.
Immer noch gilt das Kommando "Anno 1357" doch es regnet uns einfach zu viel, um alles umzusetzen. Es kommt wie es kommen muss, wir jedes Jahr werden neben Fußball und Volleyball auch Aktionen wie Bannermast bauen, Feuermachen und Lagermaskottchen basteln angeboten. Nicht alle doch fast alle machen irgendwo mit, und so entsteht trotz Regen und Wind das Lagergefühl, das wir alle brauchen, um unsere Mission zu erfüllen.
Nun ja; die Banner stehen nun und es wird Zeit für kleine Pause, die nicht alle haben.

Sternzeit 020601 – 2312,26

Programm "Anno 1357" ist beendet, der Regen macht es uns unmöglich, alles wie geplant durchzuziehen. Also alles streichen und neu überlegen, was man heute Abend und morgen früh noch so alles machen kann. Doch unsere Besucher stört das alles nicht. Sie sind immer noch darauf bedacht in den Regenpausen doch die Möglichkeit zu wahren sich am Feuer aufzuwärmen.
Der Beschluss ist nun gefasst, also befördern wir 160 Personen zurück in das Jahr 2001 unserer Zeitrechnung, und keiner merkt etwas davon. Mittlerweile ist auch die zweite Mahlzeit hier verstrichen, und die Glückshormone werden immer dringender gebraucht, doch die Sonne scheint nicht und die Schokolade ist auch schon leer - also was nun?
Die Lagerfeuer sind an und alles trifft sich irgendwo an ihnen.
Mit alten und neuen Liedern machen wir uns zusammen noch einen schönen Abend, bis auch die letzten langsam dem Regen weichen und sich hinlegen.

Sternzeit 030601 – 12225,36

Ich kann euch sagen, nicht alle Zelte sind dicht, doch je weniger in einem Zelt schlafen, um so besser kann man auch schlafen. Ein neuer Morgen - Sonntag, der 03.06.2001, die Augen der meisten sind doch noch relativ klein, und der Regen lässt nicht auf sich warten. Neben allen möglichen Kleinigkeiten müssen nun auch noch Kleidung und Schlafsäcke getrocknet werden, was nicht immer angenehm ist, doch ein großes Lob an alle Kinder (unsere Besucher): Das habt ihr toll gemacht. Es ist nun auch Zeit sich zu überlegen, was man so alles machen kann. Nach dem Programm "Anno 1357" läuft nun das Programm "Workshops für viele", was nicht unbedingt einfacher ist, da wir auf alles angewiesen waren, was unsere Besucher mitmachten. Nun ist da ja nicht nur der Regen und das Programm, sondern es kommen immer wieder Kinder zu einem, und erzählen, dass ihr Zelt kaputt ist, oder dass keiner eine Säge habe.
Es ist noch Pause also mache ich jetzt auch mal eine.

Sternzeit 030601 – 2001,30

Seit dem letzten Eintrag ist nicht viel Zeit vergangen, doch ist einiges passiert. Trotz Regen haben wir Glück und einen gelungenen Nachmittag gehabt. Es hat allen Spaß gemacht, und alle haben mitgemacht.
Einen Workshop muss ich dann doch mal erwähnen. Unser Bannermast war nicht wirklich hoch, und so kam es zu der Wette, das fünf Mädels es nicht schaffen würden einen größeren Bannermast zu besorgen. Doch was mussten wir feststellen? Die Wette war verloren. Fünf Mädels und fast sechs Stunden Arbeit und ein etwa 19m hoher Mast liegen auf der Wiese. Erstaunte und erschöpfte Gesichter sind zu sehen.
Auch alle anderen Workshops müsste man hier erwähnen, doch ich denke mir jeder kann von seinem Workshop erzählen, und jeder ist immer irgendwie besonders und interessant gewesen.
Ich sitze hier schon wieder beim Essen. Das macht jetzt vielleicht den Anschein als gäbe es nur das Essen und alles andere wäre unwichtig, doch das stimmt nicht. Denn eine Mahlzeit bedeutete immer eine gewisse Zeit Ruhe und Frieden, wie es uns heute abend in einem Gottesdienst erzählt wurde.
Und das war mal eine ganz andere Form von Gottesdienst. Nicht einfach die Worte "der Friede sei mit dir", sondern eher der Slogan "Peace Bruder" beschreiben die Stimmung während des Gottesdienstes.

Sternzeit 040601 – 0320,54

Mitten in der Nacht, und wir haben Besuch. Eine Gruppe von Bannerdieben ist gekommen, um uns unser schönes Banner zu klauen. Doch ohne Erfolg. Alles ist wieder ruhig, und nur noch die Feuer brennen langsam herunter und es wird immer ruhiger.
Übrigens der neue Bannesmast steht. Es war nicht einfach und doch haben wir es geschafft. Nach zwei Stunden steht er nun und überragt alles im Lager.
Langsam werden die Stimmen leiser und die Lieder verklingen. Gute Nacht - oder Guten Morgen?

Sternzeit 040601 – 1225,10

Unser Zelt ist nun fast trocken und das meiste Gepäck schon gepackt, das PfiZeLa 2001 ist vorbei. Der Regen ist verschwunden. Die Sonne scheint und es ist richtig warm. Doch das ist auch Glück für uns, denn nun müssen wir nicht mehr alle Zelte trocknen. Heute ist alle ruhig; schaut man sich um, so sieht man doch meist kleine Augen, und Haare, die unter Kappen versteckt werden, damit man ja nicht erkannt wird.
Nun ja, die meisten Zelte sind schon ausgeräumt und das letzte Feuer am ausglühen. Nun ist es bald Zeit Abschied zu nehmen von der Wiese und dem Wald, der uns einige Zeit begleitet hat. Einige wollen gar nicht mehr nach Hause, und erzählen, dass sie nächstes Jahr wieder kommen.

Sternzeit 040601 – 2130,56

Nun ist das PfiZeLa 2001 wirklich zu Ende. Die Abschlussrunde macht noch mal deutlich, wie gelungen das Lager trotz des Regens war.
Nun trocknen noch die letzten Zelte, und die Wiese fängt an sich zu erholen. Aus der Wiese ist nämlich ein einziger Schlammplatz geworden, doch das stört nun keinen mehr. Es ist soweit, dass alle sich nun zurück lehnen können und über die guten und schlechten Momente dieses Pfingstzeltlagers nachdenken und darüber, was wir nächstes Jahr besser machen können und werden.
Die Besatzung der VW-Busse ist erschöpft und gut gelaunt, da nicht alles geklappt, doch alles Spaß gemacht hat.

In diesem Sinne läuft die PfiZeLade weiter, auf dass wir uns nächstes Jahr wieder sehen.

Nachtrag
Sternzeit 030601 – 0326,56

Ich muss mich verbessern: Nicht alle gingen in die Zelte. Einige mutige unter uns haben sich die Mühe gemacht, wach zu bleiben. Und wirklich, es kam noch mehr Besuch, aber nun wirklich unbekannter und vor allem nicht freundlich gesinnter.
Zur Sternzeit 030601 - 0236,20 änderte sich auf einmal der Lärmpegel an unserem gut bewachten Bannermast und doch: Plötzlich war die Fahne weg.
Nun ja ich muss schon sagen: Es gibt solche und solche Bannerdiebe und es gibt welche, die magisch von den Grenzen des Möglichen angezogen werden. Dieser Umstand machte uns die Suche nach der Fahne doch mal viel einfacher.
Ich bin müde.

Nachtrag
Sternzeit 040601 – 0222,15

Ich kann nur sagen: So ein Feuer ist einfach immer das richtige und dann ist es egal, wer da gerade schief auf der Gitarre spielt oder dann doch mal richtig in die Seiten haut. Doch was macht man sonst so alles? Natürlich müssen wir uns nun nicht mehr anpassen, sondern können uns gemütlich zurücklehnen! Wäre da nicht der, der mit seinem Stock im Feuer stochert, oder die eine, die immer noch ihren Schuh fast im Feuer stehen hat. Nun ja, trotz allem bin ich doch wieder einmal erstaut über alles: Da wird gelacht und gesungen, und alle machen mit, egal, ob man das Lied kennt oder nicht.
Jetzt ist aber Schluss und ich hoffe euch nicht noch einmal zu stören.

Nachtrag
Sternzeit 050601 – 1513,42

Nun, da alles vorbei ist, bleibt mir die Zeit, mal über das ganze Programm "PfiZeLa 2001" nachzudenken, und ich kann nur noch sagen: Das war einfach supa. Es gibt da wenige Ausnahmen, die ich hier nicht erwähne. Aber wann ist man schon mal mit über 150 Kindern und Jugendlichen unterwegs? Eigentlich nie, und genau das war das große Event des Jahres.
Auch wenn jetzt doch noch einiges aufzuräumen und zu putzen ist, mit einer so guten Leiterrunde und vor allem mit allen Teilnehmern würde ich jedes weitere Pfingstlager auch wieder wegfahren.
Neben Lagerfeuer und Bannerklau hat man sich trotz der großen Menge an Leuten doch bei Workshops und beim Essen kennen gelernt. Vor allem, denke ich, ist es immer gut, wenn man zusammen einen Bannermast aufbaut und dann sieht: Der steht! Oder wenn man einfach nur am Feuer zusammen sitzt und singt, egal ob jetzt gerade schief oder nicht. Also, macht es gut, bis zum nächsten Jahr!
Die PfiZeLade läuft wieder.

Für weitere Ergänzungen sind wir immer offen.

Die Sternzeiten setzen sich wie folgt zusammen:
ddmmaa - hhmm,sec

Orakel Stefan